Die Weinlese 2017 - das 8. Mal bei Fam. Friedrich

Bereits zum Ende der vorigen Weinlese waren wir uns einig, dass wir ein weiteres Mal zur Weinlese nach Hambach fahren wollen.

 

Noch einmal ergriff unser langjähriger Planer, Heinz Köhler die Initiative - unterstützt von seiner Tochter Karla - , die Reise zu organisieren.

 

So lag der Termin auch recht bald fest, das lange Wochenende zu Beginn des Oktober. Hierbei ermöglichte die günstige Lage des 3. Oktober auch den Familien mit schulpflichtigen Kindern mitzufahren. Somit war nicht mehr unser Vorsitzender Erik Wildfeuer das "Küken" unter den Teilnehmern.

 

Die Anreise am 30. September verlief auf der bereits mehrfach gefahrenen Route über Würzburg, Heidelberg und das Kloster Engelberg mit der Mittagspause nebst deftigem Imbiss mit dem wohlschmeckenden Klosterbräu.

 

 

Die ungünstige Wettervorhersage machte es notwendig, den geplanten Ablauf zu ändern. So wurde am Abend der Anreise der Termin für das Lesen vom Montag auf den Sonntag vorverlegt. Und das war gut so! Der Tag begann mit einem schönen Sonnenaufgang und bot herrliches Spätsommerwetter - ideal für die Arbeit im Weinberg und das anschließende Mittagessen in freier Natur. Der bestens gereifte Wein - ein Gewürztraminer - musste zwar von schlechten Beeren ausgelesen werden, aber die Reben wurden zügig abgeerntet. Die drei Logistiker - also die Herren, die die Eimer in den Anhänger leerten und wieder den "Lesern" bereitstellten - sorgten für einen reibungsfreien Ablauf. Die Jüngsten regelten die ordungsgemäße Füllung des Weinwagens, sehr zur Zufriedenheit des Besitzers des Weingutes, Herrn Bernhard Friedrich.

Hernach wurden fix Tische und Bänke im Weinberg aufgestellt, und unter der Anleitung der Senior-Chefin die Brotzeit aufgetragen - selbstvertändlich auch mit ein paar Flaschen hauseigenen Weines. An frischer Luft schmeckt es ja bekanntlich besonders gut!

Nach der Lese haben wir uns alle wieder im Weingut eingefunden. Frau Friedrich hatte zum Kaffee leckeren Kuchen gebacken. Anschließend ging es zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen fanden sich die Mitreisenden in Gleiszellen in den zahlreichen Weinlokalen zu gemütlichen Runden ein.

Der Montag war erwartungsgemäß recht regnerisch. Daher bot sich nur eine Indoor-Aktivität an: Die Besichtigung der Burg Berwartstein. Die Besonderheiten der Burg und seines berühmt-berüchtigten Herren Hans Trapp, der es unrühmlicherweise bis zur Exkommunikation und Acht gebracht hat, beschrieb der redegewandte Reiseführer. Er hat besonders die Kinder in seine Erzählungen eingebunden, womit er deren Aufmerksamkeit gewonnen hatte. Nach Ende des Rundganges konnten wir in der Schlossgaststätte zu Mittag essen.

Mit Einbruch der Dämmerung legte der Hausherr Spieße mit dem leckeren Bratenstücken auf den Grill auf. Die Glut hatte zuvor Herr Friedrich senior aus trockenen Rebstöcken eingeheizt. In Kürze füllte sich die Luft mit leckerem Bratenduft.

Am Abreisetag werden die am Vorabend bestellten Weine im Weingut abgeholt und im Bus verladen.

Schade, dass die Tage schon wieder vorbei sind....

Hier noch einige Impressionen vom Weingut:

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